Zehnjahresbericht · Januar 2016 bis Juli 2026

Immobilienmarkt Türkei 2016–2026: Zehn Jahre im Rückblick

Eine Phase hoher nominaler Lira-Preisbewegungen, wechselnder Finanzierung und veränderter Käuferstruktur lässt sich nur verstehen, wenn Inflation, Wechselkurs, Transaktionen und regionale Unterschiede getrennt betrachtet werden.

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Kurzfassung

Zwischen 2016 und 2026 durchlief der türkische Wohnimmobilienmarkt mehrere klar unterscheidbare Phasen: Bedingungen vor dem Währungsschock, Finanzierungskorrektur, pandemiebedingte Kreditdynamik, hohe nominale Preis- und Inflationsraten, das Erdbebenjahr 2023, eine anschließende Erholung der inländischen Verkaufszahlen und 2026 eine gemischte Lage. Im ersten Halbjahr 2026 gingen die Gesamtverkäufe zurück, während hypothekenfinanzierte Verkäufe deutlich zunahmen. Im Juli stiegen Wohnpreise nominal, lagen real aber unter dem Vorjahr.

Vier Ebenen

So sollte der Zehnjahresverlauf gelesen werden

Nominal in TRY

Ein nominaler Anstieg zeigt die Veränderung in türkischer Lira, bevor Inflation berücksichtigt wird. Er ist keine Aussage über Kaufkraft oder Anlageerfolg.

Real nach CPI

Die reale Veränderung bereinigt die nominale Reihe um Verbraucherpreisinflation. Unterschiedliche Basisjahre und Revisionsstände müssen dokumentiert bleiben.

EUR oder USD

Eine Fremdwährungsperspektive erfordert einen ausdrücklich benannten, datierten Wechselkurs und eine konsistente Umrechnung. Dieser Bericht ergänzt keine nicht im Quellenstand verifizierte Wechselkursreihe.

Transaktion oder Angebot

TURKSTAT-Verkäufe sind abgeschlossene Transaktionen. Inseratspreise sind Forderungen. Der CBRT-Index ist eine aggregierte Bewertungsreihe. Diese Größen sind nicht austauschbar.

2016–2017

Referenzphase vor dem Währungs- und Finanzierungsschock

Die jährlichen Wohnungsverkäufe stiegen von 1.341.453 im Jahr 2016 auf 1.409.314 im Jahr 2017. Damit bilden beide Jahre eine volumenstarke Ausgangsphase vor dem späteren Währungsschock, aber keinen einheitlichen Markt: Finanzierungszugang, lokales Angebot sowie Erst- und Wiederverkäufe unterschieden sich, während die Auslandsnachfrage nur eine eigene Komponente des Gesamtmarkts war.

Wohnpreise wurden in Lira angegeben. Eine nominale inländische Richtung und das Ergebnis eines Käufers in Euro oder US-Dollar waren daher nie dieselbe Messgröße. Historische Währungsvergleiche benötigen eine belegte Wechselkursreihe und festgelegte Umrechnungsdaten; der heutige Kurs wird nicht rückwirkend eingesetzt. Auch Verbraucherpreisinflation muss berücksichtigt werden, bevor ein Lira-Anstieg als realer Gewinn bezeichnet wird.

Das Bauangebot folgte älteren Projektpipelines und lokalen Grundstücksbedingungen. Nationale Durchschnittswerte beschrieben İstanbul, Antalya, Mersin und İzmir nicht gleichermaßen; abgeschlossene Transaktionen dürfen nicht mit beworbenen Angebotspreisen vermischt werden.

2018–2019

Währung, Finanzierung und Volumen passen sich an

Der Währungsschock von 2018 veränderte die Erschwinglichkeit der Haushalte, Bauinputs und die Fremdwährungsperspektive. Die jährlichen Verkäufe sanken auf 1.375.398 im Jahr 2018 und 1.348.729 im Jahr 2019. Das Volumen blieb hoch, doch Finanzierung, Käufermix und Preissignale verschoben sich.

Eine Lira-Schwäche konnte einen nominalen TRY-Preisanstieg nach Umrechnung in Euro oder US-Dollar deutlich anders aussehen lassen. Importierte Materialien und energieabhängige Kosten erhöhten den Angebotsdruck; Kreditzugang und Finanzierungskosten beeinflussten die Hypothekarnachfrage. Ein niedrigerer Einstiegspreis in Fremdwährung beseitigte weder Grundbuch-, Projekt-, Liquiditäts- noch Wechselkursrisiken.

Nominale Wohnpreisentwicklung, CPI-bereinigte Veränderung und Transaktionsvolumen bleiben getrennte Reihen. Erstverkäufe beziehen sich stärker auf neues Angebot, Wiederverkäufe auf den Bestand; ihre Zusammenfassung kann projektspezifische Belastbarkeit oder Schwäche verdecken.

2020

Pandemie und kreditsensitive Transaktionsdynamik

Trotz der Pandemie stiegen die abgeschlossenen Verkäufe auf 1.499.316. Das Jahr zeigte, wie stark der Transaktionszeitpunkt auf Kreditbedingungen und politische Unterstützung reagieren kann. Die höhere Jahressumme bedeutete nicht, dass jeder Monat, jede Region und jede Objektart denselben Verlauf nahmen.

Gesundheitsbeschränkungen veränderten Besichtigungen, Bau, Übergaben und Verwaltungsabläufe. Finanzierungssensitive Nachfrage zog Käufe für manche Haushalte vor, während Einkommensunsicherheit andere belastete. Deshalb ist die Zusammensetzung aus hypothekenfinanzierten und sonstigen Verkäufen für die Einordnung des Gesamtvolumens wesentlich.

Das Angebot war Projektverzögerungen und veränderten Material- und Arbeitsbedingungen ausgesetzt. In dieser volatilen Phase veröffentlichte Angebotspreise sind kein Ersatz für registrierte Verkäufe oder einen bewertungsbasierten Index.

2021–2022

Hohe nominale Dynamik, Inflation und Spitzenwerte bei Auslandskäufen

Die jährlichen Transaktionen blieben mit 1.491.856 im Jahr 2021 und 1.485.622 im Jahr 2022 nahe 1,5 Millionen. Gleichzeitig beschleunigten Inflation und Lira-Bedingungen das nominale Wohnpreiswachstum. Gerade in dieser Phase müssen nominale Lira-Aufwertung, inflationsbereinigtes Ergebnis und Fremdwährungsergebnis getrennt bleiben.

Die Hypothekenzusammensetzung veränderte sich mit den Kreditbedingungen, während Bar- und andere Finanzierungswege wichtig blieben. Verkäufe an ausländische Käufer erreichten 2022 ihren historischen Höchststand und gingen danach zurück. Auslandsnachfrage ist dennoch keine einheitliche nationale Kraft: Geografie, Nationalität, Regulierung, Wechselkurse und Objektart sind entscheidend.

Der Baukostendruck verschärfte die Herausforderung, neues Angebot fertigzustellen. Höhere Input- und Finanzierungskosten können Wiederbeschaffungskosten erhöhen, zugleich aber Erschwinglichkeit schwächen und Fertigstellungsrisiken vergrößern. Sie garantieren nicht, dass Verkaufspreise ausreichend steigen, um eine Projektmarge zu sichern.

2023

Transaktionskorrektur, Erdbebenkontext und straffere Bedingungen

Die Verkäufe fielen auf 1.225.926 und damit auf den niedrigsten Jahreswert der dargestellten Dekade. Straffere Finanzierung und Erschwinglichkeitsdruck prägten den Markt. Die Erdbeben vom Februar hatten enorme menschliche Folgen und rückten Bauqualität, Bauvorschriften, Boden, Schadenshistorie und Versicherung stärker in den Fokus.

Erdbebengefährdung darf nicht in eine unbelegte Sicherheitsbehauptung über eine Stadt oder ein Gebäude übersetzt werden. Die AFAD-Karte ist eine Gefährdungskarte, kein objektspezifisches Risikozertifikat. Entscheidungen benötigen Grundbuch- und Genehmigungsprüfung, lokale Bodeninformationen und eine angemessen abgegrenzte technische Untersuchung; siehe auch den Regionalbeitrag zu İzmir.

Nominales Preiswachstum bei hoher Inflation belegte weiterhin weder realen noch fremdwährungsbezogenen Gewinn. Ein geringeres Volumen kann lokale Vergleichsdaten ausdünnen und erhöht die Bedeutung objektspezifischer Bewertungsnachweise.

2024–2025

Erholung des inländischen Volumens, schwächerer Ausländeranteil

Die Transaktionen erholten sich auf 1.478.025 im Jahr 2024 und anschließend auf 1.688.910 im Jahr 2025. Laut TURKSTAT-Veröffentlichung vom Dezember 2025 lag 2025 damit 14,3 % über 2024. İzmir registrierte 2025 insgesamt 96.998 Verkäufe.

Hypothekenfinanzierte Verkäufe stiegen 2025 um 49,3 %, stellten aber nur 14,0 % aller Verkäufe. Ausländische Käufer erwarben 21.534 Wohnungen; ihr Anteil lag bei 1,3 %. Die Erholung war deshalb vor allem eine Geschichte des inländischen Volumens und keine Rückkehr zu den Spitzenwerten ausländischer Käufer von 2022.

Quelle für alle genannten 2025-Werte: TURKSTAT, House Sales Statistics, Dezember 2025; Referenzperiode Gesamtjahr 2025, für diesen Bericht zuletzt geprüft am 25. August 2026. Steigende Transaktionen können die Liquidität verbessern, gewährleisten aber weder einen bestimmten Abschlusswert noch Gewinn oder Verkaufsdauer.

2026 bis zum aktuellen Datenstand

Weniger Gesamtverkäufe, mehr Hypothekenaktivität, reale Preisabnahme

Von Januar bis Juni 2026 wurden 699.516 Wohnungen verkauft, 3,1 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Erstverkäufe stiegen um 0,8 % auf 221.487, Wiederverkäufe sanken um 4,8 % auf 478.029. Die 142.794 hypothekenfinanzierten Verkäufe lagen 32,2 % höher, während Verkäufe an ausländische Käufer um 9,2 % auf 9.083 zurückgingen.

Im Juli 2026 stand der nationale CBRT-Wohnpreisindex bei 234,8 Punkten auf Basis 2023 = 100. Das Jahresplus von 25,0 % war nominal; real ergab sich ein Rückgang von 5,1 %. Der Index für Neuvertragsmieten stieg nominal um 28,4 % und sank real um 2,6 %. Gleichzeitig betrug die Verbraucherpreisinflation im Juli 31,75 % gegenüber dem Vorjahr.

Quellen: TURKSTAT, Verkäufe bis Juni 2026; CBRT, RPPI und Neuvertragsmieten Juli 2026; TURKSTAT, CPI Juli 2026; zuletzt geprüft am 25. August 2026.

Zehn vollständige Kalenderjahre

Wohnungsverkäufe nach Kalenderjahr

Abgeschlossene Wohnungsverkäufe in der Türkei, 2016–2025
JahrWohnungsverkäufePeriodeneinordnung
20161.341.453Bedingungen vor dem Währungsschock
20171.409.314Höchster Wert der ersten Zweijahresphase
20181.375.398Währungs- und Finanzierungsanpassung
20191.348.729Anpassung setzte sich fort
20201.499.316Pandemiephase und kreditsensitiver Anstieg
20211.491.856Hohe Inflation und beschleunigte nominale Preise
20221.485.622Spitzenwert bei Auslandskäufen
20231.225.926Transaktionskorrektur und Erdbebenkontext
20241.478.025Erholung des inländischen Volumens
20251.688.91014,3 % über 2024

Quelle: TURKSTAT-Jahresreihe zu Wohnungsverkäufen und Veröffentlichung Dezember 2025. Beobachtungszeitraum: Kalenderjahre 2016–2025. Jüngste Jahresveröffentlichung: Dezember 2025; zuletzt geprüft am 25. August 2026. Einheit: abgeschlossene Wohnungsverkäufe. Die amtliche Reihe kann revidiert werden.

Interpretation: Das Volumen lag in den meisten Jahren nahe oder über 1,3 Millionen, fiel 2023 deutlich und übertraf 2025 den vorherigen Jahreshöchststand. Die Tabelle enthält keine Preise, Qualität, Käufermotive oder realen Renditen.

Analytische Zehnjahressicht

Wendepunkte: Was die Jahresreihe tatsächlich zeigt

Die registrierten Verkäufe bilden keine gleichmäßige Wachstumslinie. Auf eine relativ enge Spanne 2016–2019 folgten der politik- und kreditsensitive Sprung 2020, zwei weitere Jahre nahe diesem Niveau, ein ausgeprägter Rückgang 2023 und eine zweijährige Erholung, durch die 2025 jedes andere vollständige Jahr der Tabelle übertraf. Die Beobachtung 2026 umfasst nur sechs Monate; sie wird weder hochgerechnet noch wie ein vollständiges Jahr behandelt.

Ausgewählte Wendepunkte der türkischen Wohnungsverkaufsreihe
ReferenzpunktBelegZehnjahreslesartVergleichsgrenze
20161.341.453 im GesamtjahrAusgangspunkt der Phase vor dem Währungsschock.Transaktions-, nicht Preis- oder Erschwinglichkeitsbasis.
20171.409.314 im GesamtjahrVolumen stieg vor der Anpassung 2018–2019.Mehr Umsatz belegt keinen höheren realen Wert.
20201.499.316 im GesamtjahrDie Pandemie ging mit einem kreditsensitiven Anstieg einher.Die Jahressumme verdeckt Unterschiede nach Monat, Region und Käuferlage.
20231.225.926 im GesamtjahrNiedrigster vollständiger Jahreswert der Dekade nach drei Jahren nahe 1,5 Millionen.Weniger Liquidität und Erdbebenkontext bestimmen weder Sicherheit noch Wert eines Gebäudes.
20251.688.910; +14,3 % zu 2024Stärkstes vollständiges Jahr der Tabelle nach Tief 2023 und Erholung 2024.Rekordumsatz garantiert weder Abschlusswert, Marge noch Rendite.
2026 laufend699.516 Jan.–Juni; −3,1 % zum VorjahrGesamtvolumen schwächer, obwohl Hypothekenverkäufe um 32,2 % stiegen.Sechs Monate werden nur mit demselben Vorjahreszeitraum verglichen.

Quellenbasis: TURKSTAT-Jahresreihe bis 2025 und Veröffentlichung Januar–Juni 2026; geprüft am 25. August 2026. Die Werte beschreiben registrierte Transaktionsströme, nicht Wohnungsbestand, Angebotspreise, Bauqualität oder Renditen.

Liquidität, aber keine Stabilität

Die meisten vollständigen Jahre überschritten ungefähr 1,3 Millionen Transaktionen, doch die Spanne zwischen dem Tief 2023 und dem Hoch 2025 ist groß. Hohes dauerhaftes Volumen ist nicht gleichbedeutend mit stabiler Finanzierung, Preisentwicklung oder Wiederverkaufsdauer.

Finanzierung verändert zuerst die Zusammensetzung

2020 zeigte die Kreditsensitivität des Transaktionszeitpunkts. 2026 stiegen Hypothekenverkäufe um 32,2 %, obwohl die Gesamtverkäufe im ersten Halbjahr um 3,1 % fielen; die stärkere Hypothekenaktivität erfasste also nicht jeden Kaufweg.

Die jüngste Erholung war vor allem inländisch

Auslandskäufe fielen 2025 auf 21.534 beziehungsweise 1,3 % des Gesamtmarkts und sanken Januar–Juni 2026 nochmals um 9,2 % zum Vorjahr. Die Erholung 2024–2025 war keine Rückkehr zum Auslandsnachfragehoch 2022.

Neubau und Bestand können auseinanderlaufen

Im ersten Halbjahr 2026 stiegen Erstverkäufe um 0,8 %, während Wiederverkäufe um 4,8 % fielen. Ein Landeswert kann unterschiedliche Bedingungen für Projektbestand und den größeren Wiederverkaufsmarkt verdecken.

Messgrößen nicht zu einer Kennzahl vermischen

Transaktionen, nominale und reale Preise sowie Fremdwährungssicht
PerspektiveVerifizierter BefundZulässige AussageNicht zulässige Ableitung
Abgeschlossene Transaktionen1.341.453 im Jahr 2016, 1.225.926 im Jahr 2023, 1.688.910 im Jahr 2025 und 699.516 von Januar bis Juni 2026.Der Umsatz durchlief mehrere Zyklen, erholte sich nach 2023 stark und wurde im ersten Halbjahr 2026 wieder schwächer.Die Zahl verrät weder Preis noch Zustand oder Rendite der verkauften Wohnungen.
Nominale TRY-PreiseDer nationale RPPI stieg im Juli 2026 um 25,0 %, der İzmir-RPPI um 23,1 % zum Vorjahr.Bewertete Wohnwerte stiegen am aktuellen Endpunkt in Landeswährung.Nominales Wachstum ist kein inflationsbereinigter Gewinn und kein Abschlusswert eines Objekts.
Reale PreiseDer nationale RPPI fiel real um 5,1 %, während die CPI-Jahresrate im Juli 31,75 % betrug.Die nationalen Bewertungswerte hielten in diesem Jahresvergleich nicht mit der Verbraucherpreisinflation Schritt.Der nationale Realindex berechnet kein Nettoergebnis nach Finanzierung, Steuern, Unterhalt und Transaktionskosten.
EUR- oder USD-SichtDieser Bericht bildet keine historische Wechselkursreihe ab.Ein belastbarer Vergleich benötigt eine belegte Kursreihe, passende Daten und eine erklärte Umrechnungsmethode.Ein Lira-Anstieg darf nicht als Euro- oder Dollargewinn dargestellt und der heutige Kurs nicht rückwirkend angewandt werden.
Inserate und AngebotspreiseKeine Portal-Angebotspreisreihe wird in die amtlichen Tabellen eingefügt.Anzeigen beschreiben Verkäufererwartungen und verfügbaren Bestand, keine registrierten Abschlüsse.Angebotspreise ersetzen weder TURKSTAT-Transaktionen noch CBRT-Bewertungsindizes.

Kernaussage: Der Rekord bei abgeschlossenen Verkäufen 2025, der positive nominale RPPI im Juli 2026 und ein negativer realer Jahres-RPPI können gleichzeitig zutreffen. Es handelt sich um unterschiedliche Messungen von Aktivität, Lira-Bewertungswerten und Kaufkraft.

Wohnpreisindex

Bestätigte aktuelle CBRT-Werte

CBRT-Wohnimmobilienpreisindex, Juli 2026
GebietIndex (2023 = 100)Nominal zum VorjahrReal zum Vorjahr
Türkei234,8+25,0 %−5,1 %
İzmir224,0+23,1 %Im freigegebenen Quellenstand nicht beziffert

Quelle: CBRT, RPPI Juli 2026; Veröffentlichung beziehungsweise Abrufstand 25. August 2026. Die Reihe kann revidiert werden.

Interpretation: Der nationale nominale Anstieg lag deutlich über null, reichte aber nicht aus, um die Verbraucherpreisentwicklung auszugleichen. Der İzmir-Wert ist ein regionaler Durchschnitt und darf nicht als Preisentwicklung eines bestimmten Bezirks oder Objekts gelesen werden.

Fazit

Ein Markt mit Volumen, aber ohne einfache Ein-Wert-Erzählung

Der Zehnjahresbogen verbindet externe Schocks, Inflation, Währung, Kreditbedingungen, Baukosten und veränderte Käufergruppen. Die 2025er Erholung des Gesamtvolumens und der 2026er Zuwachs hypothekenfinanzierter Verkäufe stehen neben rückläufigen Auslandskäufen und einer negativen realen Wohnpreisentwicklung im Juli 2026.

Für Anbieter folgt daraus vor allem eine redaktionelle Pflicht: Preise und Verfügbarkeit datieren, Währung nennen, Projekt- und Rechtsstatus offenlegen und nationale Durchschnittswerte nicht als Objektversprechen verwenden. Für Käufer folgt daraus keine Kaufempfehlung, sondern der Bedarf an unabhängiger rechtlicher, technischer und finanzieller Prüfung.

Für Anbieter

Marktkontext sachlich in ein Angebot übersetzen

Vollständige Daten und klare Statusangaben sind belastbarer als pauschale Wertsteigerungsversprechen.

Methodik, Grenzen und Haftungshinweis

Die Jahrestabelle verwendet vollständige Kalenderjahre 2016–2025. Beobachtungen aus 2026 erscheinen getrennt als laufendes Jahr oder mit dem ausdrücklich genannten Monat. Angebotspreise werden weder in abgeschlossene Verkäufe noch in Bewertungsindizes eingefügt. Inflationsbereinigte Werte sind ausdrücklich gekennzeichnet; ohne eine separat belegte Wechselkursmethode wird keine Euro- oder Dollarreihe gezeigt. Amtliche Zahlen können revidiert werden. Definitionen und Aktualisierungsregeln stehen unter Quellen und Methodik.

Betreiber- und Beziehungsangaben warten auf rechtliche Freigabe; dieser Entwurf darf bis zur Vervollständigung nicht veröffentlicht werden. Redaktioneller Kontakt: wartet auf Freigabe.

Diese Inhalte sind allgemeine Marktinformationen und keine Anlage-, Rechts-, Steuer-, Ingenieur-, Versicherungs- oder Finanzberatung. Käufer und Verkäufer sollten unabhängige Fachberatung einholen und Eigentum, Genehmigungen, baulichen Zustand, Versicherung, Steuern, Identität, Vertretungsmacht und Vertragsbedingungen vor einer Verpflichtung prüfen.